Sammlungs-
ausstellung

Hier gewinnen Sie spannende Einblicke in Kunst und Geschichte Emdens sowie der Region Ostfriesland.

Über die Ausstellung

Eine Sammlung mit zwei Ursprüngen: 1820 gründete der „Kunstliebhaberverein“, die Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer seit 1820 (heute: 1820dieKUNST) eine bürgerliche Schatzkammer aus archäologischen Funden, Münzen und sakralen Objekten – als Zeichen von Identität und Bildung. Kunstwerke aus sieben Jahrhunderten zeichnen dabei ein vielfarbiges Bild der Region. Die städtische Rüstkammer erinnert an Emdens strategische Bedeutung im Achtzigjährigen Krieg. Ebenso wie der Ratsschatz der Stadt zeugt sie von der reichen Vergangenheit der Seehafenstadt Emden. 

Die Rüstkammer: Emdens Selbstbehauptung in Stahl

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Originalwaffen und Rüstungen von Reiter- und Fußsoldaten. Sie zeigen: Die Bürger der unabhängigen Handelsstadt Emden waren bereit, sich selbst zu verteidigen. Seit 1562 belegen Stadtordnungen ein Waffenarsenal für Bürgerwehren und Söldner. 1582 zog es unter das Dach des neuen Rathauses am Delft ein.

In einem Extra-Raum können Sie nachvollziehen, wie schwer die Panzer der Fußsoldaten wirklich waren. Die Rüstkammer und das Rathaus symbolisierten die politische und wirtschaftliche Stärke Emdens. Zusammen mit dem Verteidigungswall – bestehend aus zehn Zwingern, Holz- und Erdwehren sowie einem doppelten Wassergraben – sicherte sie der Stadt im Dreißigjährigen Krieg ihre Selbstständigkeit. Unterstützt von niederländischen Soldaten, behauptete sich Emden sogar gegen das Grafenhaus Ostfriesland.

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Der Turm

Von der Plattform unter dem Glockenspiel genießen Sie einen tollen Blick über die Stadt.