Über
uns

Unsere Mission

Das Museum sammelt, bewahrt, erforscht und vermittelt das kulturelle Erbe Emdens und der Region. Als kulturhistorische Institution verbindet es lokale mit gesamtgesellschaftlichen Themen und fördert die kritische Reflexion über Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Es versteht sich als Ort der Begegnung, des Dialogs und der kulturellen Teilhabe – ein Gedächtnis der Region und ein Forum für aktuelle gesellschaftliche Fragen, das das Verständnis für historische Zusammenhänge und kulturelle Vielfalt stärkt.

Unsere Werte

Verantwortung für das kulturelle Erbe

Neugier in der Bildung und Forschung

Offenheit gegenüber Menschen und Perspektiven

Dialogbereitschaft für gesellschaftlichen Austausch

Authentizität in der Vermittlung von Geschichte und Kultur

Geschichte des Museums

Am 26. März 1820 gründeten sechs Emder Bürger die „Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer“ (heute: 1820dieKUNST), um den Ausverkauf ostfriesischer Kulturgüter zu stoppen. Ab 1832/33 baute der Verein in der Kirchstraße eine Bibliothek auf, 1869 folgte der Umzug in die Große Straße – hier entstand mit der ersten dauerhaften Ausstellung der Grundstein für das spätere Museum.

1934 erhielt es den Namen „Ostfriesisches Landesmuseum“. Die Umbenennung stand im politischen Kontext der NS-Zeit, als Museen für Identitätsstiftung und Legitimation instrumentalisiert wurden. Ob die Namenswahl Anpassung oder regionale Eigenständigkeit ausdrückte, bleibt offen. Die rechtzeitige Auslagerung der Sammlungen im Krieg sicherte deren Erhalt.

1962 wurden die Bestände von 1820dieKUNST und der Stadt Emden im Rathaus am Delft vereinigt. Nach einem grundlegenden Umbau (2003–2005, Kosten: über 8 Mio. Euro) erfolgte 2005 die Wiedereröffnung mit neuer Dauerausstellung.

Heute ist das Museum ein europäisch ausgerichtetes Regionalmuseum für die Geschichte Emdens und Ostfrieslands. Träger sind die Stadt Emden und 1820dieKUNST, die bis heute die Sammlungen fördert.