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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

Dezember
KIDS IN!
MITMACH-AKTIONEN FÜR KINDER AB 6 JAHREN

16. Dezember 11:30 Uhr; Ostfriesisches Landesmuseum Emden
plattdeutsche Sonntagsführung durch Sonderausstellung „O welche Lust, Soldat zu sein?“
Ilse Frerichs

24., 25. Dezember sowie 31. Dezember 2018, 1. Januar 2019 - geschlossen
Öffnungszeiten während der Feiertage

06. Januar 2018, 11:30 Uhr
Sonntagsführung durch die Sonderausstellung „O welche Lust Soldat zu sein“
Aiko Schmidt, M.A., Kurator

08.01.2018 19:30 Uhr Ostfriesisches Landesmuseum Emden, Rummel
„Gefallenengedenken und Gefallenendenkmäler in Ostfriesland nach dem Ersten Weltkrieg“. Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „O welche Lust Soldat zu sein“
Vortrag von Dr. Paul Weßels, Leiter der Landschaftsbibliothek Aurich:

29.01.2018 19:30 Uhr Ostfriesisches Landesmuseum Emden, Rummel
„Der ferne Krieg – Medien des Erlebens und Gedenkens“. Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „O welche Lust Soldat zu sein“
Vortrag von Dr. Karl-Heinz Ziessow, ehem. stellv. Leiter des Museumsdorfes Cloppenburg:

Das Emder Religionsgespräch von 1578

Vortrag von Dr. Klaas-Dieter Voß

20. März - 19:30 Uhr, Rummel

I820dieKUNST lädt ein zu einem Vortrag am 20. März 2018: über das Emder Religionsgespräch von 1578.

In der Zeit vom 27. Februar bis zum 17. Mai 1578 fand in Emden ein Gespräch über vierzehn Glaubensartikel zwischen den Predigern der reformierten Gemeinde und den wichtigsten Vertretern des flämischen Täufertums in 124 Sitzungen statt. Von den seinerzeit in Emden existierenden mennonitischen Richtungen (Friesen, Flamen, Waterländer) waren nur sie gesprächsbereit. Die Sitzungen wurden protokolliert und die erstellten Protokolle in unterschiedlichen Auflagen in mittelniederdeutscher, aber auch niederländischer Sprache in Emden und Leiden publiziert. Der Referent wird sich in seinem Vortrag mit der Entstehung des gedruckten Protokolls beschäftigen, nach den Gründen für die Ausdifferenzierung des mennonitischen Täufertums im 16. Jahrhundert fragen und schließlich die Besonderheiten der Theologie der flämischen Mennoniten skizzieren.
Dr. Klaas-Dieter Voß ist geboren und aufgewachsen in Pogum im Rheiderland. Er hat Ev. Theologie in Wuppertal, Hamburg und Göttingen studiert und ist seit April 2000 in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit einigen Jahren nimmt er einen Lehrauftrag am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität wahr.