NETZWERKPARTNER

Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

März bis Juni 2019
KIDS IN!
Mitmach-Aktionen für junge Besucher ab 6 Jahren

3. März-26. Mai
Als Künstler Emden inszenierten
Begleitprogramm

6., 13., 20., 27. März sowie 3. und 10. April
Passionsandachten im Landesmuseum
Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

vorübergehende Schließung
Abteilung Ur- und Frühgeschichte/ Frühes Leben an der Küste
vorübergehende Schließung

27. März, 18:15 - 19:00 Uhr, Rummel
Abschied nehmen
Passionsandachten im Landesmuseum: Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

3. April - 18:15-19:00 Uhr, Rummel
Trauer zulassen
Passionsandachten im Landesmuseum: Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

10. April - 18:15-19:00 Uhr, Rummel
Mensch bleiben
Passionsandachten im Landesmuseum: Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

12. April - 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr, Rummel
Fahrt dör de Tied
Jan Cornelius im Dreeklang Ensemble mit Christa Ehrig (Cello) und Klaus Hagemann (Gitarre)

19. Mai 2019, Rathaus am Delft
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Museen - Zukunft lebendiger Traditionen

Das Emder Religionsgespräch von 1578

Vortrag von Dr. Klaas-Dieter Voß

20. März - 19:30 Uhr, Rummel

I820dieKUNST lädt ein zu einem Vortrag am 20. März 2018: über das Emder Religionsgespräch von 1578.

In der Zeit vom 27. Februar bis zum 17. Mai 1578 fand in Emden ein Gespräch über vierzehn Glaubensartikel zwischen den Predigern der reformierten Gemeinde und den wichtigsten Vertretern des flämischen Täufertums in 124 Sitzungen statt. Von den seinerzeit in Emden existierenden mennonitischen Richtungen (Friesen, Flamen, Waterländer) waren nur sie gesprächsbereit. Die Sitzungen wurden protokolliert und die erstellten Protokolle in unterschiedlichen Auflagen in mittelniederdeutscher, aber auch niederländischer Sprache in Emden und Leiden publiziert. Der Referent wird sich in seinem Vortrag mit der Entstehung des gedruckten Protokolls beschäftigen, nach den Gründen für die Ausdifferenzierung des mennonitischen Täufertums im 16. Jahrhundert fragen und schließlich die Besonderheiten der Theologie der flämischen Mennoniten skizzieren.
Dr. Klaas-Dieter Voß ist geboren und aufgewachsen in Pogum im Rheiderland. Er hat Ev. Theologie in Wuppertal, Hamburg und Göttingen studiert und ist seit April 2000 in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit einigen Jahren nimmt er einen Lehrauftrag am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität wahr.