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Land der Entdeckungen

Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
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Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
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HERBERT MÜLLER Landschaft - Zeitgeschichte - Werke '77-'17

Der Achtzigjährige Krieg entlang der Ems (1568 – 1648)

Vortrag von Dr. Benjamin van der Linde

19. September - 19:30 Uhr, Rummel

I820dieKUNST lädt ein zu einem Vortrag über den Achtzigjährigen Krieg (1568 – 1648). Dieser Krieg führte auch den Namen Spanisch-Niederländischer Krieg und prägte die Region entlang der Ems stark.

1568 begannen die Kriegshandlungen mit den Schlachten bei Heiligerlee und Jemgum in der ostfriesisch-niederländischen Grenzregion. Nicht zufällig nahm der Krieg hier seinen Anfang, war die Ems nicht nur Transportweg, sondern auch ein strategisch wichtiger Punkt im Norden. Wer die Ems
beherrschte, konnte auch über das Hinterland verfügen. Die an der Ems liegende Stadt Emden war von den eigentlichen Kriegshandlungen verschont geblieben, jedoch prägten die Ereignisse im Umfeld das Leben in der Stadt stark. Emden sympathisierte mit der Seite der Aufständischen. Die Stadt
war nicht nur Zufluchtsort für Menschen und insbesondere Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden, sondern auch Rückzugsort und Operationsbasis für die Militärs der Aufständischen.

Der Vortrag thematisiert die Kriegsgeschehnisse entlang der Ems und die strategische Bedeutung des Flusses. Dies betrifft das Gebiet zwischen Emden und Münster. Dabei wird nicht nur auf die Feldzüge eingegangen, sondern auch die Schicksale einzelner Personen, Städte und Dörfer dargestellt. Mit Druckgrafiken wird der Vortrag untermalt.

Der Vortrag zeigt die Wirkung des Achtzigjährigen Krieges in der Ems-Region auf – ein Konflikt. der in der Ausstellung ,,Reformation und Flucht“ besondere Aufmerksamkeit erfährt und dessen 450. Jahrestag im kommenden Jahr begangen wird.
Der Eintritt beträgt 2,- Euro. Für Mitglieder von 1820dieKUNST ist der Eintritt frei. Gäste sind herzlich willkommen.