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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

Freitags 16:00-17:30 Uhr, Juli ist Sommerpause
KIDS IN!
MITMACH-AKTIONEN FÜR KINDER AB 6 JAHREN

vorübergehende Schließung
Abteilung Ur- und Frühgeschichte/ Frühes Leben an der Küste
vorübergehende Schließung

4. und 5. Juli 2019
Vermögensverwertung« im NS-Regime. Archive und Strukturen der systematischen Massenberaubung in Ostfriesland
Symposium des Ostfriesischen Landesmuseums Emden

bis 7. Juli
Reduzierter Eintrittspreis

im Juli und August, donnerstags um 17:00, freitags um 13:00 Uhr
Ein Happen Kultur
Suppen -Silber -Saufgelage

Sie waren unter uns!

Fremd- und Zwangsarbeiter in Emden 1933 - 1945

26. Februar - 6. Mai 2012 Pelzerhäuser 11+12

Während der Kriegsjahre wurden auch in Emden Arbeitskräfte aus von den Deutschen besetzten Gebieten zu Arbeitszwecken eingesetzt. Sogenannte Fremdarbeiter wurden anfangs in den Niederlanden durch die dortigen Arbeitsämter für Arbeitseinsätze im Deutschen Reich angeworben. Fremdarbeiter hatten die Möglichkeit, an Wochenenden ihre Familien zu besuchen oder sich in Emden relativ frei zu bewegen. Unter ganz anderen Bedingungen mussten Zwangsarbeiter aus Polen und Russland arbeiten. Von den Nationalsozialisten als „Untermenschen“ bezeichnet, wurden sie nach Bombenangriffen unter Bewachung zu Aufräumarbeiten gezwungen. Zwangsarbeiter waren zudem auf den Werften tätig, aber auch in der Landwirtschaft wurde ihre Arbeitskraft intensiv genutzt. Unmenschliche Arbeitsbedingungen und mangelhafte Unterbringung forderten zahlreiche Menschenleben unter ihnen.

In der Ausstellung erzählen Schüler der Berufsbildenden Schulen II Emden im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Bunkermuseum, dem Stadtarchiv Emden und dem Ostfriesischen Landesmuseum Emden die Geschichte der Fremd- und Zwangsarbeiter in Emden und Umgebung.