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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 50

Öffnungszeiten:
Di - So: 10:00-17:00 Uhr
Mo geschlossen sowie an Karfreitag, 24.12., 25.12. + 31.12. + 1.1.
Ostermontag, Pfingstmontag und am 26.12. geöffnet

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

FREITAGS, 15:30 - 17:00 UHR
KIDS KREATIV
Programm für kreative Köpfe von 6 bis 10 Jahre

9. Mai - 16:00 Uhr, Museumsvorplatz
ZICKZACK - Emder Backsteinexpressionismus vor 100 Jahren
Eröffnung der Sonderausstellung und Verleihung des Museumspreises 2026 des hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

9. Mai - 10:00-14:00 Uhr
3. Emder Büchertag im Rathaus Karree
Ausgabe des Emder Jahrbuchs

17. Mai - 10:00-17:00 Uhr
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Museen mit Freude entdecken

19. Mai - 19:00 Uhr, Vortrag von Phillip Ost
Zwischen Fläche und Metropole
Backsteinexpressionismus in Emden und der Weimarer Republik

21. Mai - 18:00 Uhr, Vortrag im Rummel von Katrin Himmler
Die Ziele der „Neuen Rechten“ und ihre Anknüpfungspunkte zum Nationalsozialismus
Ideologien, Verantwortung und gesellschaftliche Herausforderungen

ZWISCHEN MYTHOS UND WIRKLICHKEIT

SMS KLEINER KREUZER EMDEN

Kolorierte Postkarte, Kleiner Kreuzer Emden beschießt Madras, Sammlung Emder Zeitung, Detail

Sonderausstellung 21.9. - 30.11.2014, Pelzerhäuser 11+12

Vor 100 Jahren begann im August der Erste Weltkrieg. In diesem Kontext hat der KLEINE KREUZER EMDEN eine besondere Bedeutung. Die Stadt Emden übernahm die Patenschaft für das 1908 gebaute Marineschiff. Bei Kriegsausbruch wurde die EMDEN von den deutschen Kolonialgebieten um Tsingtau in China zum Handelskrieg in den Indischen Ozean entsandt, wo sie innerhalb von zwei Monaten zahlreiche Schiffe versenkte oder aufbrachte. Am 9. November 1914 wurde sie schließlich während eines Gefechts mit dem australischen Kriegsschiff SYDNEY vom Kommandanten Karl von Müller auf ein Riff gesetzt.

Die EMDEN wurde während des Ersten Weltkriegs als eines der erfolgreichsten Kriegsschiffe der Kaiserlichen Marine gefeiert. Gleichzeitig wurde national wie international die geschickte, aber auch humane Kriegsführung des Kommandanten und seiner Mannschaft hervorgehoben. Noch im Ersten Weltkrieg entwickelte sich daraus ein Mythos, der in seinen unterschiedlichen Facetten bis heute überdauert und den es zu hinterfragen gilt.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von der deutschen Kolonialgeschichte über die Kaperfahrten der EMDEN und die Flucht von Teilen ihrer Besatzung bis hin zur Rezeptionsgeschichte.

In Kooperation mit:

Mit freundlicher Unterstützung von: