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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

Dezember
KIDS IN!
MITMACH-AKTIONEN FÜR KINDER AB 6 JAHREN

16. Dezember 11:30 Uhr; Ostfriesisches Landesmuseum Emden
plattdeutsche Sonntagsführung durch Sonderausstellung „O welche Lust, Soldat zu sein?“
Ilse Frerichs

24., 25. Dezember sowie 31. Dezember 2018, 1. Januar 2019 - geschlossen
Öffnungszeiten während der Feiertage

06. Januar 2018, 11:30 Uhr
Sonntagsführung durch die Sonderausstellung „O welche Lust Soldat zu sein“
Aiko Schmidt, M.A., Kurator

08.01.2018 19:30 Uhr Ostfriesisches Landesmuseum Emden, Rummel
„Gefallenengedenken und Gefallenendenkmäler in Ostfriesland nach dem Ersten Weltkrieg“. Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „O welche Lust Soldat zu sein“
Vortrag von Dr. Paul Weßels, Leiter der Landschaftsbibliothek Aurich:

29.01.2018 19:30 Uhr Ostfriesisches Landesmuseum Emden, Rummel
„Der ferne Krieg – Medien des Erlebens und Gedenkens“. Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „O welche Lust Soldat zu sein“
Vortrag von Dr. Karl-Heinz Ziessow, ehem. stellv. Leiter des Museumsdorfes Cloppenburg:

DIE BRAUT DES SOLDATEN

Über das Büchsenmacherhandwerk

„Der Büchsenmacher.“ Kupferstich von Christoph Weigel aus dem Ständebuch von 1698

Szenenwechsel in der Emder Rüstkammer ab 28. Mai 2017

Feuerwaffen waren „Hightechwaffen“ des 16. und 17. Jahrhunderts. Sie haben in Europa seit dem 14. Jahrhundert die militärische Strategie und Taktik grundlegend beeinflusst. Im Verbund mit den Piken und Hellebarden haben sie das militärische Ende des mittelalterlichen Rittertums besiegelt. Allmählich verdrängten die Feuerwaffen in der Wertschätzung die Degen, Schwerter und Säbel und das geflügelte Wort von der „Braut des Soldaten“ wurde nun mit dem Gewehr in Verbindung gebracht.
Ihre Herstellung erforderte ein präzises Zusammenspiel der unterschiedlichsten Gewerke in einem fast industriellen Ablauf. Schmieden, Laufherstellung, Schäftung und Gestaltung und schließlich die Montage verlangten zudem eine kunstfertige Handarbeit.

Der Szenenwechsel in der Emder Rüstkammer zeigt ein Handwerk, das heute in der traditionellen Arbeitsweise kaum noch ausgeübt wird. Die Präsentation wird in Kooperation mit dem Waffenmuseum Suhl und der Berufsfachschule für Büchsenmacher und Graveure in Suhl realisiert. Auszubildende werden deshalb Praktika in der Rüstkammer des Ostfriesischen Landesmuseums Emden absolvieren. Sie lernen historische Handfeuerwaffen kennen und gestalten mit Lehrvorführungen das Begleitprogramm.