KULTURPARTNER
abenteuer wirklichkeit

09.Mai – 12.September 2010 Sonderausstellungsbereich
Schein oder Wirklichkeit?
Realismus in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts

9.September - 11.September 2010
Jahrestagung 2010 in Emden
Gesellschaft für historische Kostüm- und Waffenkunde

09. September 2010, 15:00-16:30 Uhr
KIDS IN! Abenteuer Wirklichkeit
Spiel mit der Wahrnehmung - Optische Illusionen

12. September – 28. November 2010 Pelzerhäuser 11+12
Sehnsuchtsorte II
Malerei – Zeichnung – Grafik - Fotografie – Video- und Textinstallation - Computerkunst - Objekte

12. September 2010, 11:00 Uhr
Schein oder Wirklichkeit? Realismus in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts
Führung durch die Sonderausstellung

16. Septembe 2010, 15:00-16:30 Uhr
KIDS IN! Grafik
Wir machen Druck - mit Styroporplatten

23. September 2010, 15:00-16:30 Uhr
KIDS IN! Stadtverteidigung vor 400 Jahren
Die Emder Rüstkammer zum Anfassen

30. September 2010, 15:00-16:30 Uhr
KIDS IN! Erntedank und Erntekranz

10. Oktober 2010 - 09. Januar 2011 Sonderausstellungsbereich
Silberkunst und Pflanzenduft
Ostfriesische Riechdosen

12. Dezember 2010 - 30. Januar 2011 Pelzerhäuser 11+12
31. Emder Kunstausstellung
Weihnachtsausstellung

Dr. Friedrich Seekel (1910-1960) Kriminalrat und Lehrer

Vortrag von Dr. Lothar Zieske, Hamburg

16. März 2010 - 19:30 Uhr, Rummel

Dr. Lothar Zieske (geb. 1944), ist pensionierter Lehrer und lebt in Hamburg.
Er war ein Schüler Dr. Friedrich Seekels am Gymnasium Geesthacht. Seekel war dort sein erster Deutsch- und Lateinlehrer. 1958 verließ Seekel das Gymnasium Geesthacht, um am damaligen Gymnasium für Mädchen in Emden die Schulleitung zu übernehmen. Nach wenigen Jahren entstand das Gerücht, er habe sich im Zusammenhang mit einem NS-Prozess das Leben genommen.
Dr. Zieske recherchierte im vergangenen Jahr die Zusammenhänge und Hintergründe zu diesem Ereignis und zum Leben Seekels. Die biografische Ansatz befasst sich vor allem mit der propagandistischen Tätigkeit, der Seekel als Kriminalrat in den Jahren 1940 und 1941 nachging, ferner mit dem Kommando, das er 1943 in Weißrussland führte, und mit dem Niederschlag, den beides in den Vernehmungen in der Hamburger Untersuchungs-haft (Mai 1960) fand. Außerdem erörtert Dr. Zieske Fragen, die Seekels Selbstmord aufwarf. Nicht zuletzt werden Äußerungen von ehemaligen Emder Schülerinnen ein Schlaglicht auf diese spezielle Episode Emder Stadtgeschichte werfen.
Schließlich wird es um die Frage gehen, welche Bedeutung die Biografie Seekels für die Gegenwart haben könnte.

Eintritt: frei